3.8 Mit den Augen rechnen (Plus)

„Lernen ohne Aufgaben“ will sagen, dass wir den Lernenden keine Aufgaben stellen, sondern ihnen Phänomene zeigen, „Kunststücke“ beibringen, ihnen dabei assistieren, sich ein Können anzueignen.

Beim Rechnen gibt es natürlich „Aufgaben“ im Sinne von „Gleichungen“. Der Trick dabei ist, dass die Lernenden selbst diese „Aufgaben“ aufstellen und dabei die Phänomene mit unserer Assistenz entdecken, verstehen und vertiefen.

Bitte immer daran denken: Wir zeigen, welche Wege es gibt. Der Lernende lenkt die Schritte dann selbst. Bei komplexen Aktivitäten assistieren wir im Elefanten-Modus. https://www.loa.jetzt/glossary/elefanten-modus/

„Mit den Augen rechnen“ will sagen, dass der Lernende sich eine visuelle Vorstellung der „Mathegeschichte“ entwickelt. Das erfolgt über die Abstraktionsstufen anhand einfacher Beispiele. Ziel ist es jeweils, die gewählte Mathe-Geschichte in „Matheschrift“ (also mit Zahlen und Zeichen) aufschreiben und dabei die dazugehörige „Spielszene“ innerlich visualisieren zu können.

Video 1

1. Zum vollen Zehner.

2. Vom vollen Zehner.

3. Die Einer bleiben im gleichen Zehner.

4. Die Einer passen nicht in den gleichen Zehner.


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