2.8 Mathe-Geschichten (konkret – abstrakt)

Voraussetzung: Dem Lernenden+ sind die Plus-Minus-Mal-Geteilt-Logiken vertraut, er+ kann die Spielszene denken, mit Bohnen legen oder mit den Fingern zeigen. (Siehe dieses Kapitel, Artikel 2.2 bis 2.5 .)

Davon ausgehend könnt ihr gemeinsam Geschichten erfinden. Verwandelt die Bohnen (oder Finger) in alles Mögliche, ändert die Anzahl, und schon könnt ihr eine „Mathegeschichte“ erzählen, die dann einer der vier Grundlogiken (Plus-Minus-Mal-Geteilt) entspricht.

Eine Variante ist: Du erzählst „Mathegeschichten“. Das Kind (oder du gemeinsam mit dem Kind – motivierende Prüfungsfrage vermeiden!) findet heraus, was hier als Mathebohne gedacht werden kann und ob es eine Plus-Geschichte, eine Minus-, Mal- oder Geteiltgeschichte ist. (Hier geht es nicht darum, die Zahlen dann auszurechnen, sondern nur darum, die Logik zu finden. Das trainiert die Fähigkeit, später bei Textaufgaben problemlos den „Ansatz“ zu finden, also herauszufinden, was gerechnet werden will, um die Textaufgabe zu lösen.)

Video 1

2.8 Mathe-Geschichten

VIDEOS zur Plus-, Minus- und Mal-Logik folgen.
Hier zwei Beispiele zur Geteilt-Logik:

 

Wir denken uns immer neue Varianten aus. Die „Bohnen“ sind mal Kinder, die sich auf Zelte verteilen, mal Luftballons, um die sich Zwerge streiten. Es können auch Sekunden sein, die man durchschnittlich dafür braucht, eine Mohrrübe mit drei Schnitten in vier Teile zu zerschneiden oder sonst ein mehr oder weniger „sinnvoller Quatsch“. Denkt Euch neue Varianten aus und schreibt sie uns gern über das Kommentarfeld!


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