7.3 sehen / hören (DEN)

variieren und schreiben

 

Ich habe Hunger, du hast keinen Hunger.
Der Löwe hat Durst, aber keinen Hunger.
 
Ich habe einen Stein, du hast keinen Stein.
Ich habe einen Stein, du nicht.
 
Ich habe den Stein und du die Muschel.
(Ich habe den Stein und du hast die Muschel.)
 
Ich habe einen kleinen roten Stein.
Du hast den großen grauen Stein.
 
Ich habe irgendeinen beliebigen Stein.
Du hast nicht irgendeinen, sondern einen ganz besonders schönen Stein.
 

 
Ich sehe den Himmel.
Ich sehe Wolken.
….
 
 
Ich höre Vogelgezwitscher.
Ich höre einen alten Knattermotor.
….
Ich nehme nichts, du nimmst alles.
Ich nehme zwei Mandarinen, du nimmst einen Apfel.
Ich nehme den roten Regenschirm.
….

Weitere Verben mit DEN-Wunsch:

Lernerlis und Könnerlis


Ich kenne den Wunsch der Verben „haben, sehen, hören, nehmen“.

Ich kann die Beispielsätze lesen oder frei sprechen und dabei die Satzstrukturfarben zeichnen.

Ich kann einige der Sätze richtig aufschreiben.

Ich kenne noch andere Verben mit DEN-Wunsch.

Ich kann mir eigene Spielszenen zu Verben mit DEN-Wunsch ausdenken und dazu sprechen.

Ich kann meine Beispiele richtig aufschreiben.

für Lehrende

Sehr viele Verben wünschen sich einen Akkusativ.
Deutschlernende müssen diesen „Verbcode“ kennen, um richtige Sätze formulieren zu können.
 
Zunächst üben wir das Formulieren stets mit DER-Wörtern (weil diese die Fälle im Artikel eindeutig anzeigen), erst anschließend auch mit DIE- und DAS-Wörtern. Es empfielt sich, dafür vorab oder parallel den Basiswortschatz sicher zu trainieren und zum individuellen Lieblingswortschatz zu erweiteren.
 
Es empfiehlt sich, vorab oder parallel die Merksätze zu den 4 Fällen sehr sicher zu trainieren, damit für sie beim Formulieren von Sätzen entsprechend der Verbcodes eine verlässliche Orientierung bieten.
 
Der Einfachheit halber wenden wir das spielerische Prinzip „Grammatik um Mitternacht“ an: Alles denken wir uns lebendig (wie in der „Geisterstunde“), damit wir die eindeutige Grammatik-Testfrage WER verwenden können, auch bei Gegenständen.
 
Beim Training zu den Verbcodes ist es wichtig zu lernen, dass man sich zu jedem Satz eine kleine Spielszene ausdenkt, in der dieser Satz passt. Man kann sich vorstellen, als Schauspieler auf einer Bühne zu stehen. Man denkt sich die passende Kulisse, die passenden Akteure und Requisiten und spricht dann den Satz, während man all das sehr deutlich innerlich anschauen kann.


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