7.1 Einführung: Verbcode

anschauen und sprechen

Wunschlos glückliche Verben:

Ich hüpfe.
Ich springe.
Ich lache.
Ich singe.
Ich schlafe.
Ich wache auf.

für Lehrende

LINK einfügen: „Land sehen“ – Kategorien erklären Glossar

Das Wort „Verbcode“ haben wir aus folgendem Grund erfunden:
 

Menschen, die viel lesen und mit der deutschen Sprache vertraut sind, verfügen über ein unbewusstes Wissen darüber, wie man Sätze baut.
 

Wir haben einen Satzbaukasten entwickelt, mit dem Lernenden diese „geheimen Informationen“ zum Satzbau bewusst werden können.
 

Wichtig: Das lässt sich nicht über Regeln lernen, sondern über „Verbcode-Geschichten“.
 

Das Verb eines Satzes entscheidet wesentlich darüber, wie der Satz gebaut wird.

Wenn wir also eine bestimmte „Spielszene“ vor Augen haben und dafür ein bestimmtes Verb benutzen, so müssen wir auch die „Wünsche des Verbs“ kennen.
 

Beispiel:
 

Spielszene:
Jemand findet einen Schlüssel und schaut nun seinen Hausschlüssel und diesen neuen Schlüssel sehr genau an, um zu verstehen, ob der gefundene Schlüssel vielleicht auch zum Schloss des Hauses passt.
 
Verb:
vergleichen
 
Verbcode:
WER vergleicht WAS/WEN mit WAS/WEM (WER vergleicht WAS WOMIT)
 
Satzbau:
Er vergleicht den Schlüssel mit seinem Hausschlüssel.
 
 
Den Satzcode machen wir zunächst mit Farben deutlich. Fortgeschrittene Lerner prägen sich die Satzbaufarben zu jeder „Spielszene“ ein, sodass sich allmählich ein innerlich sicher abgespeicherter Strukturschatz bildet, der dem Lernenden als Kontrollinstanz dienen kann.


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