Die wichtigsten Gründe sind:

  • Eine Aufgabe zu lösen ist wie eine kleine Prüfung. VOR der Aufgabe braucht der Mensch aber bestimmte Aha-Erlebnisse und Übung, damit das Lösen einer Aufgabe überhaupt Sinn machen kann. Auf LOA.jetzt findest du Ideen und Tipps für das Lernen VOR den Aufgaben. So lassen sich die notwendigen Aha-Erlebnisse auch bewusst herbeiführen. Und wer mag, kann sich dann auch Aufgaben suchen, die ihm* Freude bereiten.
  • Wer Aufgaben formuliert, benutzt meist die Befehlsform. FINDE den Fehler! NENNE drei Beispiele! RECHNE! Schulbücher sind voll von BEFEHLSFORMEN. Wir finden: Der Befehlston in Schulbüchern macht schlechte Laune. Wir möchten auf Augenhöhe lernen und arbeiten statt mit Aufgaben lieber mit Erklärungen,  mit Tipps und Tricks für kooperatives, selbsttätiges Lernen.
  • In den ersten Lebensjahren lernen Kinder mehr als im späteren Leben, und wir kommen (hoffentlich) nicht auf die Idee, ihnen dafür Aufgaben zu stellen. Am besten lernen Kinder, die nach Herzenslust Dinge ausprobieren dürfen und von ihren Erwachsenen dabei liebevoll wahrgenommen und bestätigt werden. Auch für Lernthemen, die später im Leben interessant werden, wie Grammatik oder Mathematik möchten wir solch eine günstige Lernumgebung erfinden, in der Menschen miteinander lernen, sich Freiräume zum eigenen Erproben und Üben lassen und auch lernen, wenn niemand Aufgaben stellt, einfach aus Freude am Lernen.
  • In der Schule oder im Sprachkurs sitzt man am Tisch, um Aufgaben zu lösen. Schüler* machen das viele Stunden am Tag. Das ist nicht nur ungesund, sondern auch unpraktisch, denn das Gelernte bleibt so nicht nachhaltig im Gedächtnis. Mit LOA kann man Themen in Bewegung lernen, wie ein Gesellschaftsspiel gemeinsam mit den Mitlernenden. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern um Können. Die Lernenden bauen ein sprachliches Repertoire auf, das ihnen langfristig für ihren weiteren Lern- und Lebensweg zur Verfügung steht. Schule und Sprachkurs können sich so sehr nachhaltig verändern.